PRESSEMITTEILUNG: ABG Holding Chef Frank Junker möchte Mieter einkapseln

Frank Junker sieht anscheinend rein materiell nur die Wohnungen und Häuser, die sein Unternehmen bauen will, und den Profit, der erzielt werden soll, aber nicht die Menschen, die darin wohnen sollen.

Er lässt sich als Pionier des Passivhauses feiern. Wenn diese aber in der Einflugschneise mit hohem Lärmeintrag gebaut werden sollen, dann ist er für die Einkapselung der Mieter. Was sollen sie auch draußen? Da ist nur Lärm und Dreck. Moderne Anlagen sorgen angeblich für Frischluft. Es ähnelt der Besiedlung des Mars.

Eigentlich fehlt nur noch das Argument, dass man auch auf Licht verzichten könnte. Dann wäre der Weg frei für Wohnen unter der Erde. Großbildschirme simulieren dann die Wirklichkeit. Frischluftzufuhr, Tageslichtlampen und Psychopharmaka werden im Mietvertrag vereinbart.

Anlass ist die Aussage von Junker bei einer Diskussion zum Siedlungsbeschränkungsbereich des Regionalverbandes Frankfurt Rhein-Main, dass er nicht verstehe, warum im Siedlungsbeschränkungsbereich keine Wohnungen mehr gebaut werden dürften und für eine Art „Käfighaltung“ von Mietern plädierte.

Bereits in den 1990-Jahren ist Junker teilweise in skrupelloser Weise mit den schadstoffbetroffenen Mietern der ehemaligen US-Housings umgesprungen.

Auch seine jetzigen Aussagen sind menschenverachtend und zynisch. Aber in dieser Hinsicht hat sich Frank Junker nicht gewandelt. Er ist nur inzwischen opportunistisch von der SPD in die CDU eingetreten.

FR 6.12.2012 Zu laut zum Wohnen

Presseerklärung der BIS

 

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