Provozierende Fraport-Einladungen an Bürgerinitiativen

7.6.2015

Pressemitteilung Bündnis der Bürgerinitiativen

Provozierende Fraport-Einladungen an Bürgerinitiativen
Bündnis der Bürgerinitiativen sieht keine Gesprächsbasis

Ende Mai d. J. hat die Fraport AG einzelne Initiativen aus dem Kreis der Ausbaugegner zu einem Gespräch eingeladen. In diesem Rahmen sollen angeblich Argumente und Positionen ausgetauscht werden.

Wörtlich heißt es im Fraport-Schreiben: „Wir nehmen Ihre Anliegen ernst …“
Dazu Thomas Scheffler, Sprecher des BBI Bündnis der Bürgerinitiativen: „Diesen Satz hat die Fraport AG mit einem tiefen Griff aus der Mottenkiste des Beschwerdemanagements der Luftverkehrswirtschaft hervorgeholt.

Nach der unbeirrten Verfolgung der für Mensch und Umwelt unverträglichen Ausbaupläne, wie dem jüngsten Beharren auf dem Bau des Terminal 3, können die Bürgerinitiativen diese Einladung nur als Provokation bezeichnen.“
Ungeachtet der 139 Montagsdemonstrationen und 41 Mahnwachen im Terminal hat sich der Vorstandsvorsitzende der Fraport AG Dr. Stefan Schulte zusätzlich wiederholt gegen die Einführung von Fluglärmobergrenzen ausgesprochen.

Die Positionen des Flughafens sind damit hinlänglich bekannt. Für öffentlichkeitswirksame Fraport-Aktionen ohne Substanz stehen die Bürgerinitiativen nicht zur Verfügung.

Das „Bündnis der Bürgerinitiativen – Kein Flughafenausbau – Für ein Nachtflugverbot von 22 bis 6 Uhr“, kurz: BBI, ist ein Zusammenschluss von mehr als 80 Initiativen. Das Bündnis streitet für die Wiedergewinnung und den Erhalt der Lebensqualität der Menschen im Rhein-Main-Gebiet. Es setzt sich für die Schaffung einer lebenswerten Region ein und fordert den Schutz der Menschen vor den schädlichen Auswirkungen des Luftverkehrs und erklärt sich solidarisch mit allen von Verkehrslärm betroffenen Menschen. Das Bündnis fordert einen verantwortungsvollen Umgang mit der Mobilität.

Die gemeinsamen Ziele sind:
• Verhinderung des Ausbaus des Frankfurter Flughafens und anderer Flughäfen in der Region. Kein Terminal 3.
• Schaffung von nächtlicher Ruhe durch ein absolutes Nachtflugverbot von 22 bis 6 Uhr.
• Schaffung von rechtlich einklagbaren Grenzen der Belastung für die Bürgerinnen und Bürger.
• Verursachergerechte Zuordnung von Kosten auf die Luftverkehrsindustrie; Stopp der Subventionen.
• Verringerung der Flugbewegungen auf maximal 380.000 pro Jahr und Reduzierung der bestehenden Belastungen durch Fluglärm, Luftverschmutzung und Bodenverbrauch durch Flugverkehr im Rhein-Main-Gebiet.
• Stilllegung der Landebahn Nordwest.

Kontakt:
Thomas Scheffler, Bündnissprecher
eMail: scheffler@flughafen-bi.de
Telefon: 06145 502150

 

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